
Wer plant, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, der ist nach Meinung des TÜV Süd am besten mit einem vollwertigen Ersatzrad unterwegs. Zwar helfen bei einer Reifenpanne auch ein Notrad oder ein Repair-Kit weiter, jedoch sind mit diesen Lösungen Schwierigkeiten verbunden.
Das Notrad
Vollwertige Ersatzräder gehören schon seit Langem nicht mehr zur Standardausstattung. Die Alternative heißt Notrad. Das Notrad ist jedoch viel kleiner und schmaler als ein normaler Reifen, was dazu führt, dass man mit ihm in der Regel nur maximal 80 km/h und bis zur nächsten Werkstatt fahren kann. Zu beachten ist hier in jedem Fall der richtige Luftdruck, der nämlich weitaus höher liegt, als bei normalen Reifen. Durchschnittlich sollten 4,2 bar auf dem Notrad sein.
Das Repair-Kit
Viele Fahrzeughersteller verzichten mittlerweile ganz auf ein Ersatz- oder Notrad. Mitgliefert wird in diesem Falle ein sogenanntes Repair-Kit. Mit diesem System wird gleichzeitig Dichtflüssigkeit und Druckluft über das Ventil in den Reifen gepumpt. Die Dichtflüssigkeit versiegelt die Verletzung dabei vorrübergehend und die Druckluft füllt den Reifen wieder auf das ursprüngliche Niveau auf. Jedoch ist, wie bei dem Notrad, eine direkte und verlangsamte Fahrt zur Werkstatt zwingend. Der Vorteil zum Notrad ist, dass kein neues Rad montiert werden muss, diese Variante ist also schneller und sauberer. Nachteile sind, dass man dieses Verfahren nur bei kleinen Verletzungen, z. B. durch das Einfahren eines Nagels, beheben kann. Ebenso sind oft nur die von den Fahrzeugherstellern angebotenen Systeme empfehlenswert.
Fazit
Wer auf den Stress im Urlaub verzichten möchte, im Falle einer Reifenpanne eine Werkstatt aufsuchen und unter Umständen noch den passenden Reifen bestellen lassen zu müssen, der nimmt lieber ein vollwertiges Ersatzrad mit. So kann die Fahrt trotz eines Plattens nach dem Reifenwechsel ungetrübt forgesetzt werden.



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